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Donnerstag, 23. Februar 2012 - 07:10 Uhr

Untergebracht waren wir im Hotel Riu Funana Garopa Resort ****

Der Flug führte uns von München aus auf Teneriffa, wo die Crew gewechselt und das Flugzeug betankt wurden. Aussteigen war hier, auch aus zeitlichen Gründen, nicht möglich.

Danach ging es nochmals 2 Stunden in die Luft.

Während des Fluges schon mal die Uhr um 3 Stunden zurück gestellt (Zeitverschiebung) und die Visumkarte ausgefüllt. Wie genau die Karten ausgefüllt werden müssen weis leider niemand, interessiert aber auch niemanden.Das Einchecken an der Rezeption war in ein paar Minuten erledigt, Koffer wurden auch rasch ins Zimmer gebracht.Nachdem wir die Koffer hatten sind wir mit dem Taxi zum Hotel gefahren (kostet für 20 Minuten fahrt, 10 Euro). Da es schon spät war, hatten wir keine Lust mit dem gesamten Flugzeug zum Hotel zu fahren und dort dann wieder bei der Rezeption zu warten.
Am Hotel (eigentlich sind es ja 2 zusammengehörende völlig baugleiche Hotels) angekommen, mussten wir erst mal staunen. Das war eher Riu City als ein Hotel.

Zimmer:
Die Zimmer sind geräumig und zweckmäßig eingerichtet. Gewöhnungsbedürftig ist das offene Badezimmer, lediglich die Toilette ist durch eine Tür getrennt.
Die Dusche ist dafür extrem groß. Der Kleiderschrank ist im Badezimmer, jedoch gibts keine Türen sondern eine große Perlenkette verhindert dass Wasser zur Kleidung kommt.
Der Balkon ist ausreichend groß, mit 1 Tisch, 2 Sessel und Wäscheleine.

Unvergesslich ist der Ausblick vom Zimmer.

Nun zum Hotel:
Das Hotel ist riesig groß, hat 500 Zimmer (+500 Zimmer vom anderen RIU Hotel), doch durch die Größe spürt man die 3500 Menschen die zu unserer Zeit dort waren absolut nicht.
Die Anlage ist sehr schön angelegt, viele Palmen und Kakteen entlang der Weege.
Pro Hotel gibt es 2 Pools. EInen kleineren mit integriertem Whirlpool und Swim-Up Bar und einen großen normalen Pool.
Waren aber nur jeweil 1x in jedem der Pools da der Strand und das Meer erstens näher waren und viel zu schön um nicht dort zu sein.
Da wir das Zimmer am letzten Ende des Hotels vor dem Strand hatten, war der Weg zum Haupthaus etwas weiter, dauerte bei langsamen gehen aber nie länger wie maximal 5 Minuten.

Essen & Trinken:
Frühstück und Abendessen gibts im Hauptrestaurant.
Am Abend kann man auch in eines der 4 Spezialitätenrestaurants gehen: Asia, Kapverdische Küche, Brasilianisch und Grillrestaurant.

Wirklich überzeugt hat uns nur das Asia Restaurant, das wirklich sehr sehr lecker war. Die anderen 3 waren zwar lecker, aber nichts besonderes.

Im Hauptrestaurant war das Essen sehr abwechslungsreich und es ist hier sicher für jeden etwas dabei. Wer hier nichts findet, der findet nirgends etwas.
Am besten fand ich den Nachtisch. Schokokuchen usw. soweit das Auge reicht, einfach ein Traum für mich.

An den beiden Poolbars gibts Mittag auch Essen, hier jedoch ist die Fastfood Fraktion am Werke: Hamburger, Toast, Pizza, Hotdog …
Es gibt auch ein großes Salatbuffet, Küchenbuffet, Suppe, Fleisch usw.
Getränke werden selbst gezapft.

Am Abend an den Bars viel zu wenige Kellner. Bis man seinen Getränkewunsch abgeben kann dauert es teilweise ewig.
Hier gibt es alle gängigen Alkoholika und Antialkoholische Drinks inklusive Cocktails.

Am Strand gibt es auch eine Bar wo jedoch nur Getränke gereicht werden.

Personal:
Generell sehr bemüht, jedoch alle noch in der Lernphase (gibt ja noch nicht lange Tourismus auf der Insel).
Hauptproblem denke ich ist hier klar der Abräumservice bei den Mahlzeiten.
Hier schlägt das Lebensmotto: No Stress, Just Relax sehr durch.
Mich stört es nicht wenn sich die Teller türmen. Die Angestellen aber auch nicht …. zumindest nicht alle :)
Probleme im Zimmer wurden nach dem Frühstück an der Rezeption gemeldet, nach dem Strandaufenthalt war alles bestens erledigt.
Zimmerreinigung hat auch wunderbar funktioniert.

Strand und Meer:
Der Strand und das Meer waren der absolute Hammer.
Liegen und Sonnenschirme konnten Frei genutzt werden, jedoch wer hier nicht um spätestens 8 Uhr reserviert hat, hatte eben Pech gehabt.
Weiters stehen in erster Strand Reihe ettliche Liegen … aber Reservierungstechnisch das selbe Problem.

Geht man ein paar Meter nach Rechts oder Links denkt man mann ist allein auf der Insel.
Kilometerlanger, wunderschöner, feiner Sandstrand mit richtig kitschigem Meer.
Das Wasser hatte ca. 24 Grad und war recht angenehm.
Teilweise waren sehr starke Wellen, Atlantik eben.

Am Strand gibt es leider keine Toilette sodass man immer zum Hotel zurück laufen muss. Jenachdem wo man liegt kann das schon mal ein etwas längerer Marsch werden.

Direkt vom Strand aus haben wir 5 Delphine gesehen, das war wirklich ein Erlebnis.

Land und Leute:
Es gibt auf der Gesamten Insel 1 befestigte Straße die vom Flughafen nach Santa Maria führt.
Supermarkt sucht man vergebens. Es gibt nur kleine Tante Emma Läden die extrem teuer sind.
Aber auch für Einheimische nicht billiger, da alles Importiert werden muss.
Zigaretten gibts es 2 Sorten: Marlboro und Marlboro Light (abgesehen vom Duty Free Shop am Flughafen).

Die Leute auf der Insel sind extrem arm, daher auch ausserhalb des Hotels ziemlich aufdringlich.

Santa Maria sowie die gesamte Insel geben eigentlich nichts her.
Ausser viel Sand, Wasser und Baustellen ist nicht viel zu sehen.
Die ganze Insel ist bereits verkauft und der Bauboom hat schon voll eingesetzt.

Sehenswert ist der Fischersteg in Santa Maria wo der Fang auch direkt ausgenommen wird.

Tauchen:
Tauchbasis gibt es am Strand. Betreiber ist Scuba Scaribe.
Nach einer ärztlichen Bestätigung wurde hier niemand gefragt.
Die Mitarbeiter sind alle sehr nett.
1 Tauchgang kostet 35 Euro. Die gesamte Ausrüstung leihen kostet 15 Euro pro Tauchgang.

Vor dem Tauchgang wird ein Breefing in der Basis gemacht, danach fertig angezogen, zum Boot gegangen wo man zu den Booten im Meer gebracht wird.

War 1x bei einem Riff und 1x Wracktauchen.

Beim Rifftauchgang hat mir absolut nicht gefallen dass der Tauchguide jegliches Getier angreiffen musste (Wasserspinne, Rochen).
Genauso wenig hat er Rücksicht auf die Korallen genommen, ist sowohl mit den Flossen dran rum getrampelt als auch drauf gekniet.

Wracktauchen war toll, zwar schlechte Sicht, aber eine Reise wert.

Endbericht:
Sal ist für alle die einen entspannten Badeurlaub verbringen wollen die richtige Wahl.
Jemand der Kultur usw. sucht ist hier am falschen Platz.